Das Geheimnis größerer, süßerer Johannisbeeren liegt möglicherweise in Wassermelonenschalen: Im August verwenden erfahrene Anbauer sie auf eine andere Weise.

Schlagwörter: Düngung , Kompost , Sträucher , Wassermelone , organische Düngung , Erde , Johannisbeeren , Schalen , Ernte , Garten
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Melonenschalen unter Johannisbeeren können im August als einfache Quelle organischer Substanz dienen, aber nur, wenn sie richtig verwendet werden. Liegen sie auf der Oberfläche herum, ziehen sie Insekten und Schnecken an, anstatt dem Boden und den nachfolgenden Ernten zu helfen.

Johannisbeersträucher arbeiten auch nach der Ernte weiter. Sie bilden Reserven, lassen ihre Triebe reifen und bereiten Knospen vor, aus denen sich in der folgenden Saison Blüten und Früchte entwickeln.

Deshalb profitieren sie von einer sachgemäßen Bodenpflege. Organische Rückstände können Bodenmikroorganismen unterstützen, die Bodenstruktur verbessern und zur Feuchtigkeitsspeicherung beitragen.

Warum Wassermelonenschalen unter Johannisbeeren Sinn ergeben
Melonenschalen bestehen hauptsächlich aus Wasser, Ballaststoffen und einer geringeren Menge an Mineralien. Nach der Zersetzung werden sie nicht zu einem hochkonzentrierten Dünger, reichern den Boden aber mit organischer Substanz an.

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Organische Rückstände dienen Bakterien, Pilzen und kleinen Bodentieren als Nahrung. Durch deren Aktivität werden die Hülsen nach und nach in Substanzen umgewandelt, die in die oberste Bodenschicht eingearbeitet werden.

Der größte Nutzen liegt daher nicht in der unmittelbaren Kaliumzufuhr. Wichtiger ist die langfristige Verbesserung des Bodens, seiner Krümelstruktur und seiner Fähigkeit, Wasser zu speichern.

Wassermelonenschalen sind kein Wunderdünger.
Die Schale allein garantiert keine münzgroßen Beeren. Die Größe von Johannisbeeren hängt von der Sorte, dem Alter des Strauchs, dem Rückschnitt, der Bestäubung, der Feuchtigkeit und der allgemeinen Nährstoffversorgung ab.

Melonenschalen können zur Pflege beitragen, sie aber nicht ersetzen. Der Strauch benötigt außerdem regelmäßiges Licht, Schutz vor Krankheiten und während der Fruchtbildung ausreichend Wasser.

Darüber hinaus ist das Ergebnis nicht innerhalb weniger Tage sichtbar. Die Zersetzung dauert Wochen bis Monate, und die freigesetzten Substanzen werden nach und nach in den Bodenkreislauf integriert.

Warum der August eine gute Zeit ist
Der August liegt üblicherweise nach der Haupternte, und der Boden ist noch warm genug, sodass Mikroorganismen organische Rückstände schneller verarbeiten können als im kalten Herbst.

Hitze beschleunigt jedoch auch die Gärung und Geruchsbildung. Daher dürfen die Häute nicht der Sonne ausgesetzt werden und sollten nicht mit den verholzten Trieben im Zentrum des Strauchs in Berührung kommen.

Der beste Zeitpunkt zum Pflanzen ist der Tag nach einem Regenguss oder leichtem Gießen. Die Erde sollte feucht, aber nicht nass und luftleer sein.

Wie man Wassermelonenschalen zubereitet
Entfernen Sie jegliches verbliebene süße Fruchtfleisch von den Schalen. Es ist das Fruchtfleisch, das am schnellsten gärt, Wespen anlockt und Nagetiere anziehen kann.

Schneiden Sie die Rinde in kleinere Stücke von etwa zwei bis fünf Zentimetern Größe. Kleinere Stücke haben eine größere Oberfläche und werden von Bodenorganismen schneller zersetzt.

Verwenden Sie keine Schalen von verschimmelten oder verdorbenen Wassermelonen. Geben Sie keine Essensreste, die stark mit Salz, Zucker oder anderen Küchenzutaten verunreinigt sind, in die Erde.

Der richtige Platz ist nicht direkt neben dem Kofferraum.
Da sich die zarten Wurzeln der Johannisbeeren unter der Krone über eine größere Fläche ausbreiten, sollten die Schalen etwa zwanzig bis vierzig Zentimeter vom Zentrum des Strauchs entfernt platziert werden.

Wenn man sie direkt am Triebansatz platziert, kann das feuchte, verrottende Material die Rinde dauerhaft feucht halten. Dadurch erhöht sich das Risiko von Schäden und Fäulnis am Triebansatz.

Verteilen Sie die Abfälle auf mehrere kleinere Stellen, nicht auf einen dicken Haufen. Dadurch bleibt der Boden besser durchlüftet und die Zersetzung verläuft gleichmäßiger.

Wie man tiefe Falten abdeckt
Graben Sie flache Löcher oder Rillen in den Boden, etwa fünf bis zehn Zentimeter tief. Gehen Sie dabei vorsichtig vor, da Johannisbeerwurzeln recht flach wachsen.

Legen Sie eine dünne Schicht gehackter Schalen in das Loch. Bedecken Sie diese mit Erde und geben Sie anschließend eine Schicht reifen Kompost darüber.

Die Schalen sollten nicht sichtbar sein. Eine vollständige Abdeckung minimiert Geruchsbildung, Austrocknung und den Zugang für Fliegen, Wespen und Schnecken.

Wie viele Wassermelonenschalen benötigt man für einen Strauch?
Für einen einzelnen ausgewachsenen Strauch verwendet man höchstens die Schalen einer kleineren Melone und verteilt diese an mehreren Stellen. Für einen jungen Strauch genügt eine deutlich geringe

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