Lorbeer ist eine wunderschöne Dekoration für Wohnungen und Büros. Hauptsächlich wird er jedoch als Gewürz verwendet.
Er ist weniger anspruchsvoll als Zitronenlorbeer oder andere Zimmerpflanzen und kann an einem Nordfenster wachsen. Bei ausreichend Licht entwickelt er sich zu einem üppigeren Busch mit mehr Trieben und Blättern.
Lorbeer wird durch halbreife Stecklinge vermehrt. Schneiden Sie Stecklinge mit 3–4 Blättern, entfernen Sie die unteren 1–2 Blätter und halbieren Sie die verbleibenden, größeren Blätter, um die Verdunstung zu reduzieren. Der beste Zeitpunkt zum Bewurzeln ist das zeitige Frühjahr, sobald die Pflanze austreibt.
Die Stecklinge wurzeln besser und entwickeln ein ausgedehnteres Wurzelsystem, wenn sie vor dem Bewurzeln 24 Stunden lang in einer Heteroauxinlösung eingeweicht werden. Tauchen Sie sie dabei nur 2–3 cm tief ein.
Zum Bewurzeln nehmen Sie einen Blumentopf mit 10–12 cm Durchmesser und füllen ihn mit lockerer, fruchtbarer Erde. Drücken Sie die Erde leicht an, ebnen Sie sie ein und geben Sie eine 4 cm dicke Schicht gebrannten Sand darüber.
Stecken Sie den Steckling senkrecht 3,5 cm tief in den Sand, sodass die Unterseite des Stecklings die Erde gerade so berührt. Drücken Sie den Sand um den Steckling herum leicht mit den Fingern an, um einen besseren Kontakt zu gewährleisten.
Stellen Sie den Topf an einen warmen Ort mit einer Temperatur von 22–26 °C und stülpen Sie ein 0,5-Liter-Glas darüber, um eine hohe Luftfeuchtigkeit zu schaffen. Besprühen Sie den Steckling 15–20 Tage lang 4–5 Mal täglich mit Wasser aus einer Sprühflasche und reduzieren Sie die Häufigkeit des Besprühens allmählich.
Bei korrekter Anwendung bilden sich innerhalb von 1–1,5 Monaten Wurzeln. Sobald die Pflanze gut angewachsen ist und eine Höhe von 10–12 cm erreicht hat, knipsen Sie die Spitze ab.
Danach beginnt der Lorbeer, sich zu verzweigen. Die Pflanze wird alle drei Jahre in einen größeren Topf umgetopft, wobei der Durchmesser um 3–4 cm vergrößert wird.
Lorbeer verträgt keinen sauren Boden. Daher wird der Erde vor dem Umtopfen eine kleine Menge (5–10 g) Kalk beigemischt.
Durch regelmäßiges Schneiden wird die Verzweigung der Pflanze angeregt. Der Schnitt erfolgt im Frühsommer, wobei die jungen Triebe Anfang Juni gekürzt werden.