Lassen Sie heruntergefallene Äpfel nicht unter dem Baum verrotten. Gesunde Stücke lassen sich zu einem einfachen Dünger verarbeiten, der im ganzen Garten verwendet werden kann.

Falläpfel eignen sich im Garten viel besser als Dünger denn als übelriechende Schicht unter Bäumen. Ihr Zustand ist jedoch entscheidend: Gesunde Früchte können kompostiert oder direkt in den Boden eingearbeitet werden, während wurmstichige, verschimmelte und faulende Stücke aussortiert werden sollten.

Ende August und den ganzen Herbst über wachsen immer mehr Früchte unter den Apfelbäumen. Einige fallen durch Wind oder natürliche Reifung ab, andere durch Schädlinge oder Krankheiten.

Regelmäßiges Ernten ist daher nicht nur eine Frage der Ordnung. Es hilft auch, Infektionsquellen, Schädlinge und Tiere, die vom süßen und gärenden Fruchtfleisch angelockt werden, einzudämmen.

Warum man heruntergefallene Äpfel nicht unter dem Baum liegen lassen sollte

Ein Apfel, der auf feuchter Erde liegt, beginnt schnell zu verfaulen. Das beschädigte Fruchtfleisch wird weich, gärt und schafft ein geeignetes Umfeld für verschiedene Mikroorganismen.

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Wenn die Frucht bereits am Baum mit der Krankheit infiziert war, kann sie nach dem Abfallen zu einer weiteren Infektionsquelle werden. Das infektiöse Material verbleibt dann direkt um den Apfelbaum herum und kann dort bis zur nächsten Saison überdauern.

Daher ist es ratsam, Fallobst regelmäßig aufzusammeln, insbesondere nach Wind oder Regen. Je kürzer es am Baum liegt, desto leichter lässt es sich sortieren und verarbeiten.

Wurmbefallene Äpfel können Schädlinge beherbergen.

Vorzeitig abgefallene Früchte werden manchmal vom Apfelschorfkäfer befallen, dessen Larven sich in das Fruchtfleisch bohren. Solche Äpfel können weich werden und abfallen, bevor sie vollständig reif sind.

Durch das systematische Sammeln beschädigter Früchte wird ein Teil des Lebenszyklus des Schädlings unterbrochen, sodass die Larve nicht die gleiche Möglichkeit hat, ihre Entwicklung direkt unter dem Baum fortzusetzen.

Mischen Sie daher wurmstichige Früchte nicht mit gesunden, zum Verzehr bestimmten Äpfeln oder mit Material, das Sie ohne weitere Verarbeitung im Garten verwenden möchten.

Verrottendes Obst lockt Wespen, Fliegen und Schnecken an.

Das süße, gärende Fruchtfleisch lockt viele Besucher an. Wespen, Fliegen, Schnecken und verschiedene Kleintiere versammeln sich um die heruntergefallenen Äpfel.

Eine größere Anzahl von Früchten kann auch Nagetiere anlocken. Dadurch entsteht ein Ort mit reichlich Nahrung und Versteckmöglichkeiten, insbesondere im dichten Gras unter dem Baum.

Durch regelmäßiges Ernten verringert sich die Menge an gärendem Obst, und auch das Mähen oder die Herbstpflege im Obstgarten wird erleichtert.

Sortieren Sie zunächst die Äpfel nach ihrem Zustand.

Nach dem Aufsammeln von Fallobst sollten Sie es nicht einfach auf einen Haufen werfen. Das Sortieren nach Qualitätszustand ist der wichtigste Schritt.

Gesunde, frisch gefallene Äpfel, die frei von Schimmel, Fäulnis und Wurmbefall sind, können verarbeitet, kompostiert oder als organisches Material verwendet werden.

Früchte mit deutlichen Schönheitsfehlern, Fäulnis, Schimmel oder Schädlingsbefall sollten aussortiert werden. Es ist sicherer, solches Material nicht im normalen Kaltkompost zu verwenden.

  • Gesunde und frische Früchte verwenden oder kompostieren.
  • Schimmelige und faulige Äpfel aussortieren.
  • Vermischen Sie wurmstichige Stücke nicht mit gesundem Obst.
  • Stark beschädigtes Obst gehört nicht in den normalen Kaltkompost.

Kranke Äpfel gehören nicht in den normalen kalten Kompost.

Bei herkömmlichem Gartenkompost wird oft nicht in allen Bereichen des Komposts eine ausreichend hohe Temperatur erreicht, wodurch einige Krankheitserreger im Material überleben können.

Wenn Sie Früchte mit deutlichen Anzeichen von Krankheit oder starkem Befall haben, geben Sie diese bitte gemäß den Anweisungen zur Abfallentsorgung in einen biologisch abbaubaren Abfallbehälter.

Eine Alternative ist die fachgerecht durchgeführte Heißkompostierung, bei der das Innere des Komposthaufens ausreichend erhitzt wird. Dies erfordert jedoch die Kontrolle des Verhältnisses von Material, Feuchtigkeit und Temperatur.

Gesunde, heruntergefallene Äpfel können Sie Ihrem Kompost hinzufügen.

Früchte ohne sichtbare Krankheitsanzeichen sind eine wertvolle Quelle organischer Substanz. Ihr weiches Fruchtfleisch zersetzt sich im Kompost relativ schnell.

Werfen Sie jedoch nicht zu viele Äpfel unbedeckt auf die Oberfläche Ihres Komposters. Die süßen Früchte könnten Insekten anlocken und, wenn Sie sie zu dick aufschichten, zu einer schleimigen Masse werden.

Bedecken Sie die Äpfel daher mit Gartenerde, trockenem Laub oder kleinen Zweigen. Dadurch wird ein Ausgleich zwischen der Feuchtigkeit der Früchte und trockenerem Material geschaffen.

Äpfel mit trockenem Material im Kompost vermischen

Fallobst enthält viel Wasser. Würde man nur Äpfel und anderes sehr feuchtes Material auf den Komposthaufen geben, könnte dieser zu nass und schlecht durchlüftet werden.

Fügen Sie daher trockene Blätter, dünne Zweige, unbedruckten Karton oder anderes geeignetes trockenes Gartenmaterial hinzu. Dadurch erhalten Sie eine gleichmäßigere Struktur.

Sie können die Äpfel auch grob hacken oder zerdrücken, bevor Sie sie hinzufügen. Kleinere Stücke vermischen sich schneller mit den anderen Zutaten und zerfallen leichter.

Man kann auch heruntergefallene Äpfel direkt als Dünger in den Boden geben.

Gesunde Früchte können je nach Vorgehensweise in der Nähe bestimmter Pflanzen vergraben werden. Während sie verrotten, verwandeln sie sich allmählich in organische Substanz.

Graben Sie ein etwas größeres, aber nicht zu tiefes Loch abseits des Hauptwurzelballens. Legen Sie die Äpfel hinein, bedecken Sie sie mit Erde und gießen Sie die Stelle an.

Graben Sie nicht zu nah am Pflanzenfuß und beschädigen Sie die Wurzeln nicht. Die Zersetzung sollte im Boden neben der Wurzelzone erfolgen, nicht direkt am Wurzelhals.

Hortensien können gesunde Apfelabfälle verwerten.

Im Einleitungstext werden Hortensien als geeignetes Beispiel genannt. Gesunde Äpfel können in ihrer Nähe vergraben werden, aber man sollte auf die Wurzeln achten.

Verrottendes Obst reichert den Boden mit organischer Substanz an und ist leicht sauer. Daher eignet sich diese Methode besonders für Pflanzen, die etwas saurere Bedingungen bevorzugen.

Legen Sie die Äpfel jedoch nicht direkt auf die Stiele. Bedecken Sie sie immer mit Erde, um zu verhindern, dass sie Wespen, Fliegen und andere Tiere anlocken.

Bei einigen Pflanzen kann der Säuregehalt durch Asche reduziert werden.

Wenn Sie den leicht sauren Effekt von verrottenden Früchten nicht fördern möchten, empfiehlt das Verfahren zur Einleitung eine kleine Menge Holzasche.

Verwenden Sie ausschließlich Asche von sauberem, unbehandeltem und chemisch unbehandeltem Holz. Für Hortensien ist sie jedoch nicht geeignet, da deren Bodenansprüche anders sind.

Verwenden Sie nicht zu viel Asche. Sie ist nur als geringfügige Zugabe sinnvoll, nicht als Hauptbestandteil der Mischung.

Grasschnitt und trockenes Laub hinzufügen

Sie können den einfachen Dünger direkt im Boden mit anderen Gartenmaterialien anreichern. Geben Sie etwas Grasschnitt und trockenes Laub zu den Äpfeln.

Das feuchte Gras liefert Stickstoff, und die trockenen Blätter tragen zu einer ausgewogenen Bodenstruktur bei. Alles mit Erde vermischen und das Loch vollständig bedecken.

Zum Schluss bewässern Sie die Fläche mit einem sanften Wasserstrahl. Ausreichende Feuchtigkeit fördert die Zersetzung, der Boden sollte aber nicht dauerhaft nass bleiben.

Man kann einen solchen Dünger auch für Obststräucher zubereiten.

Laut Einleitungstext eignet sich gesunder Apfelabfall auch für Himbeeren, Aroniabeeren, Johannisbeeren, Brombeeren und Stachelbeeren.

Auch hier gilt die gleiche Regel: Graben Sie das Loch so, dass die Hauptwurzeln nicht beschädigt werden. Bedecken Sie die Frucht mit einer ausreichenden Schicht Erde.

Kranke oder verschimmelte Äpfel dürfen nicht verwendet werden. Direktes Vergraben ist nur bei gesundem Material sinnvoll, das in organische Substanz umgewandelt werden soll.

Wie viele Äpfel sollte man an einem Ort vergraben?

Es ist nicht nötig, die Grube mit Dutzenden Kilogramm Obst zu füllen. Eine kleinere Menge verteilt sich gleichmäßiger und beeinträchtigt das Luft- und Feuchtigkeitsverhältnis im Boden weniger.

Verwenden Sie daher nur wenige gesunde Äpfel pro Standort und mischen Sie diese mit anderem organischen Material. Wenn Sie viel Fallobst haben, verteilen Sie es auf mehrere Stellen oder kompostieren Sie einen Teil davon.

Eine dicke Apfelschicht allein kann bereits stark zu gären beginnen. Eine Kombination mit Erde, trockenem Laub und Gras ist praktischer.

Man muss frisch gefallene, gesunde Äpfel nicht sofort zu Dünger verarbeiten.

Nicht jede Frucht, die vom Baum fällt, ist Abfall. Ist der Apfel gesund, fest und nur durch den Fall beschädigt, kann er nach einer gründlichen Prüfung schnell verarbeitet werden.

Solche Früchte eignen sich je nach Zustand zum Kochen, Backen oder zur Weiterverarbeitung. Beschädigte, heruntergefallene Äpfel sind jedoch in der Regel nicht ideal für die Langzeitlagerung.

Deshalb sollten sie nicht zusammen mit gesunden, eingelagerten Äpfeln in eine Kiste gegeben werden. Verzehren Sie sie zuerst.

Die häufigsten Fehler bei der Verwendung von Falläpfeln

  • Die Früchte werden wochenlang unter dem Baum verrotten gelassen.
  • Kranke und gesunde Äpfel werden in einem Haufen vermischt.
  • Schimmeliges Obst wird normalem Kaltkompost beigemischt.
  • Eine große Anzahl von Äpfeln wird auf der Oberfläche des Komposters unbedeckt bleiben.
  • Das Vergraben wird die Wurzeln der Pflanzen beschädigen.
  • Die Frucht sitzt nah am Wurzelhals.
  • Zu viele Äpfel werden auf einmal im Boden vergraben.

Ein einfaches Verfahren nach jeder Ernte unter dem Apfelbaum

  • Sammeln Sie regelmäßig heruntergefallene Äpfel auf, insbesondere nach einem Sturm.
  • Gesunde Stücke sollten von wurmstichigen, schimmeligen und verrottenden Stücken getrennt werden.
  • Verzehren Sie frisches, gesundes Obst so schnell wie möglich.
  • Gesunde Apfelabfälle werden zusammen mit trockenem Material dem Kompost beigemischt.
  • Man kann einen Teil davon in der Nähe geeigneter Pflanzen vergraben und mit Erde bedecken.
  • Kranke Früchte gehören nicht in den normalen Kaltkompost.
  • Kontrollieren Sie den Bereich unter dem Baum regelmäßig während der Saison.

Fallobst kann ein nützlicher Rohstoff anstatt Abfall sein.

Fallobst eignet sich gut als Dünger, wenn man nur gesundes Material verwendet und es anschließend gut abdeckt oder kompostiert. So erhält man organische Substanz für den Boden und reduziert gleichzeitig die Menge an Gartenabfällen.

Am wichtigsten ist es, nicht alle Früchte wahllos unter dem Apfelbaum verfaulen zu lassen. Durch regelmäßiges Ernten, Sortieren und die richtige Verwendung gesunder Äpfel schonen Sie den Boden und den Obstgarten.

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