Mögliche Gefahren für den Hund
- Ameisensäure & Bisse: Ameisen beißen sich in der Haut fest und versprühen Ameisensäure. Dies führt zu starkem Brennen, Juckreiz, Rötungen und Quaddeln auf der Hundehaut (besonders an Pfoten, Schnauze und Bauch).
- Verschlucken von Ameisen: Schnüffelt oder leckt der Hund am Ameisenhügel, kann er Ameisen verschlucken. Dies kann zu Reizungen der Schleimhäute im Maul- und Rachenraum führen.
- Allergische Reaktionen: Bei empfindlichen Hunden oder sehr vielen Bissen kann es zu Schwellungen im Gesicht oder im Rachen kommen.
Was tun, wenn der Hund mit einem Ameisenhügel in Kontakt kam?
- Abstand gewinnen: Den Hund sofort zügig vom Ameisenhügel wegführen.
- Ameisen entfernen: Die Ameisen aus dem Fell und von den Pfoten abstreifen oder abbürsten (nicht zerdrücken, da sie sonst noch mehr Säure freisetzen).
- Pfoten & Bauch kühlen: Die betroffenen Stellen mit kaltem Wasser abspülen, um die Säure abzuwaschen und das Brennen zu lindern.
- Beobachten: Achten Sie auf Symptome wie anhaltendes Belecken der Pfoten, Humpeln, Schwellungen oder Atemnot. Bei starken Reaktionen sollte ein Tierarzt aufgesucht werden.
Hinweis zum Naturschutz
Waldameisen und ihre Ameisenhügel stehen in vielen Ländern unter strengem Naturschutz. Auch aus diesem Grund sollte darauf geachtet werden, dass Hunde die Hügel nicht ausgraben oder beschädigen.