Viele Hausbesitzer stehen regelmäßig vor dem Problem überlaufender Klärgruben und überschwemmter Bereiche. Gängige Lösungen, wie etwa der Bau zusätzlicher Gruben und die Verbesserung der Entwässerung, sind oft teuer und arbeitsintensiv.
Es gibt jedoch eine alternative und ökologische Möglichkeit: die Nutzung der Biodrainage mit Hilfe von Bäumen.

Bäume sind in der Lage, auf natürliche Weise Feuchtigkeit aus dem Boden aufzunehmen und diese durch den Prozess der Transpiration zu verdunsten.
Bei diesem Vorgang wird Wasser von den Wurzeln aufgenommen und anschließend über die Blätter verdunstet, was an heißen Tagen auch zur Kühlung der Pflanzen beiträgt.
Die Geschwindigkeit und Menge der Wasserverdunstung hängen von der Art und dem Alter des Baumes ab. Beispielsweise können junge Birken und Kiefern täglich mehr als 150 Liter Wasser verdunsten.
Beachten Sie bei der Auswahl eines Baumes für Ihren Standort: Je mehr Blätter ein Baum hat, desto mehr Wasser kann er verdunsten.
Die ideale Wahl ist ein Baum mit üppiger Krone und großen Blättern.
Welche Bäume eignen sich am besten für die Biodrainage? Weide, Ahorn, Kiefer und Pappel können mehr als 200 Liter Wasser pro Tag verdunsten, während ausgewachsene Eichen, Fichten und Eschen mehr als 250 Liter verdunsten können.
Obstbäume wie Eberesche und Schneeball verdunsten aufgrund ihrer geringeren Stammgröße und Höhe weniger Wasser.

Ein Beispiel aus der Praxis: Einer unserer Kunden hatte im Garten eine kleine Grube, die dank eines in der Nähe wachsenden Apfelbaums seit über 15 Jahren nicht mehr ausgepumpt werden musste. Nach der Neugestaltung des Geländes und der Entfernung des Baums begann die Grube jedoch alle paar Monate überzulaufen, sodass die Eigentümer gezwungen waren, neben der Grube einen neuen Baum zu pflanzen.