Viele erfahrene Gärtner verwenden oft eine interessante landwirtschaftliche Technik – das Binden von Knoblauchfedern zu einem Knoten. Knoblauch liebt wie die meisten Pflanzen Sonnenlicht und ausreichend Wasser.

Allerdings können die Wetterbedingungen manchmal das erfolgreiche Wachstum und die Entwicklung beeinträchtigen. Bei niedrigen Temperaturen und häufigen Regenfällen kann der Knoblauch leiden und seine Reifung verlangsamt sich. In solchen Fällen ist diese Methode sinnvoll.
Durch das Flechten und Verknoten der Federn schaffen Sie eine Position, in der nützliche Mikroelemente besser in die Zwiebeln gelangen und so deren Reifung beschleunigen.
Diese Methode ist besonders in kühlen Sommern mit minimalen Niederschlägen wirksam.
Der Eingriff wird in der Regel zehn Tage vor der Ernte, gegen Ende Juli, durchgeführt. Es empfiehlt sich zudem, die Federn nach dem Entfernen der Pfeile zusammenzubinden.
Dabei ist darauf zu achten, dass die Blätter nicht beschädigt werden. Trennen Sie das Laub vorsichtig, flechten Sie die Federn und binden Sie sie zu einem Knoten, um die Form zu erhalten.
Dieses Verfahren ist nicht zwingend und kann nach Belieben und den Umständen entsprechend durchgeführt werden.
Das Anbinden von Knoblauchfedern fördert jedoch eine vollständigere Reifung der Köpfe und kann bei ungünstigen Wachstumsbedingungen sinnvoll sein.