Dank eines einfachen Tricks eines befreundeten Agronomen gehören faule Zwiebeln im Winter der Vergangenheit an. Die Zwiebeln halten bis zum Sommer, faulen überhaupt nicht und es gibt keine Fliegen.

Meine Zwiebeln halten sich problemlos bis zum Frühsommer: Sie werden nicht dunkel, schimmeln nicht und es gibt keine Insekten.

Jede Saison das gleiche Spiel: Die Ernte scheint hervorragend, die Zwiebeln sind fest, die Hüllen trocken – doch dann, mitten im Winter, geschieht etwas Seltsames. Die Zwiebeln werden wässrig, faulen im Inneren, Trauermücken befallen sie oder es entwickelt sich ein ausgesprochen unangenehmer Geruch. Besonders auffällig war dies, wenn die Zwiebeln in einer Stadtwohnung oder einem kühlen Schuppen gelagert wurden.

Das ging mehrere Jahre so, bis mir ein befreundeter, langjähriger Agronom eine einfache Nacherntebehandlung empfahl. Danach blieben meine Zwiebeln fast die gesamte nächste Saison über liegen – als wären sie gerade erst geerntet worden.

Ich erkläre es Ihnen so detailliert, weil die Methode überraschend einfach, aber wirklich effektiv ist.

Ein Schritt – und fast keine Verluste

Die Idee hinter dieser Methode besteht nicht einfach darin, die Zwiebeln zum Trocknen auszulegen, sondern sie unmittelbar nach der Ernte zusätzlich zu behandeln. Diese Behandlung ist der entscheidende Unterschied, den das bloße Sortieren nicht bewirken kann.

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Nachdem die Zwiebel getrocknet war, sagte mir der Nachbar, ich solle Folgendes tun:

„Bade ihn in einer heißen Lösung aus Salz und Kaliumpermanganat, und alle Probleme werden verschwinden.“


Was Sie benötigen

  • warmes Wasser, etwa 45–50 °C
  • ein Eimer, eine Schüssel oder eine große Schüssel
  • einen Esslöffel Salz
  • ein paar Körner Kaliumpermanganat (eine hellrosa Färbung genügt)
  • Zwiebeln, die nach der Ernte bereits ausgetrocknet sind

Verfahren

Die Zwiebeln schälen, Erde und trockene Schalen entfernen und in warmes Salzwasser mit Kaliumpermanganat geben.
5–10 Minuten ziehen lassen und dabei vorsichtig umrühren (am besten mit Handschuhen).
Anschließend herausnehmen und in einer einzigen Schicht auf einem Handtuch oder Netz ausbreiten.
Einige Tage an der Sonne oder an einem gut belüfteten Ort trocknen lassen.
Sobald sie vollständig getrocknet sind, können sie in einem geeigneten Behälter aufbewahrt werden.


Was bringt dieses „Bad“?

  • Salz zerstört Krankheitserreger, die Fäulnis verursachen.
  • Kaliumpermanganat wirkt als Antiseptikum.
  • Heißes Wasser trocknet den Hals aus und verhindert so Fäulnis.
  • Larven und Schädlinge (einschließlich Zwiebelfliegen) überleben diese Behandlung nicht.

Danach habe ich:

  • Zwiebeln verrotten fast nie.
  • schimmelt nicht
  • beginnt sich im Frühjahr nicht auszubreiten
  • zieht keine Fliegen und Mücken an

Manchmal findet man ein oder zwei fehlerhafte Ähren, aber in der Regel liegt die Ursache in einer versehentlichen Beschädigung während der Ernte.


Wo ist der beste Aufbewahrungsort dafür?

Um die Ergebnisse zu erhalten, sind ein geeigneter Behälter und ein geeigneter Lagerort wichtig:

  • Nicht-Plastiktüten
  • Besser geeignet sind Nylonstrümpfe, Netze, Kisten mit Löchern.
  • Eine kühle und trockene Ecke wird benötigt.
  • ideale Temperatur +2…+10 °C
  • keine Kondensation

In einer Wohnung eignen sich ein abgedunkelter Abstellraum oder eine warme Loggia. In einem Einfamilienhaus bieten sich ein trockener Schuppen oder ein trockener Abstellraum an.

Seit ich diesen Rat befolge, werfe ich fast gar keine Zwiebeln mehr weg. Früher landete im Frühling die Hälfte davon im Müll. Jetzt verwende ich sie bis zum Ende des Frühlings, und der Rest wird zu Marmelade verarbeitet.

Das Paradoxe: Man braucht nur Salz, Kaliumpermanganat und erhitztes Wasser – und das Ergebnis ist besser als jedes im Handel erhältliche Schutzmittel.

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