Gekeimte Kartoffeln sollte man mit Vorsicht behandeln.

Warum Vorsicht geboten ist

  • Solanin-Gehalt: In den Keimen und grünen Stellen der Kartoffel bildet sich Solanin – ein natürlicher Giftstoff, der in größeren Mengen Übelkeit, Bauchschmerzen und Kopfschmerzen verursachen kann.
  • Je länger die Keime, desto riskanter: Kleine Keime (einige Millimeter) sind meist unproblematisch, wenn man sie großzügig entfernt. Bei langen Keimen oder stark schrumpeligen Knollen steigt der Solaningehalt deutlich.
  • Grüne Stellen: Diese unbedingt wegschneiden, da sie besonders viel Solanin enthalten.

Faustregeln

  • Essbar: Kartoffeln mit sehr kleinen Keimen, wenn man die Keime und grüne Stellen großzügig entfernt.
  • Nicht mehr geeignet: Kartoffeln mit langen Keimen, weicher Konsistenz oder bitterem Geschmack – besser entsorgen.
  • Lagerung: Kühl, dunkel und trocken lagern, um Keimbildung zu vermeiden.

👉 Kurz gesagt: Kleine Keime wegschneiden = meist noch essbar. Lange Keime oder grüne, schrumpelige Kartoffeln = lieber wegwerfen.

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