Normalerweise verhindert er, dass Magensäure und Gase zurückfließen. Wenn er geschwächt ist, kommt es zu Sodbrennen und Reflux.
Was wirklich passiert
- Schwacher Schließmuskel: Der LES schließt nicht mehr zuverlässig.
- Säurerückfluss: Magensäure steigt in die Speiseröhre auf und reizt die Schleimhaut.
- Gasbildung: Auch Luft und Gase können leichter zurückströmen, was zu Aufstoßen führt.
Was Ärzte empfehlen (allgemein, nicht individuell)
- Lebensstiländerungen:
- Abends keine großen Mahlzeiten, mindestens 2–3 Stunden vor dem Schlafengehen nichts mehr essen.
- Kopfende des Bettes leicht erhöhen, um nächtlichen Rückfluss zu vermeiden.
- Alkohol, Nikotin, Kaffee und sehr fettreiche Speisen reduzieren.
- Gewichtskontrolle: Übergewicht erhöht den Druck im Bauchraum und schwächt den Schließmuskel.
- Sanfte Bewegung: Regelmäßige Bewegung stärkt die Verdauung und senkt den Druck im Bauchraum.
- Medizinische Optionen: Bei starkem Reflux können Medikamente (z. B. Protonenpumpenhemmer) oder in schweren Fällen operative Verfahren (z. B. Fundoplikatio) notwendig sein.
⚠️ Wichtig: Es gibt keine „Hausmittel“, die den Schließmuskel dauerhaft reparieren. Man kann ihn durch gesunde Gewohnheiten entlasten, aber eine echte „Reparatur“ ist nur medizinisch möglich.
👉 Zusammengefasst: Man kann den Reflux durch Ernährung, Lebensstil und ärztliche Behandlung deutlich lindern, aber den Schließmuskel selbst nicht einfach „reparieren“.