Ich kann hartnäckiges Fett, Kohlenstoffablagerungen und Schmutz mühelos von meinem Topf oder Kessel entfernen.

Es dauert nur 17 Minuten, und mein Kochgeschirr sieht wieder aus wie neu.

Ich bin sicher, viele von Ihnen kennen das Problem: Verkrustete Fett- und Kohlenstoffablagerungen lassen sich mühsam von alten Kesseln, Töpfen und Pfannen entfernen. Ja, sie wieder in einen einwandfreien Zustand zu versetzen, erfordert oft viel Mühe und Zeit. Das Fett muss buchstäblich von den Topfwänden abgekratzt werden.

Ich besitze einen kleinen Kessel aus der Sowjetzeit. Wir benutzen ihn normalerweise in unserer Datscha. Da heißes Wasser dort aber ein Problem darstellt, ist eine gründliche Reinigung nicht immer möglich.

So hatte sich innerhalb nur einer Saison eine Schicht aus Kohlenstoffablagerungen und Fett auf meinem Topf und dem Deckel gebildet. Ich beschloss, ihn mit in meine Stadtwohnung zu nehmen und zu versuchen, den Schmutz zumindest teilweise zu entfernen.

Da der Topf aus der Sowjetzeit stammt, schien es naheliegend, ihn nach dem alten Rat meiner Großmutter zu reinigen.

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Ich habe eine einfache Lösung aus Haushaltsgegenständen hergestellt, und sie hat wunderbar funktioniert. Nach einer halben Stunde waren keine Spuren von Fett und Kohlenstoffablagerungen mehr zu sehen. Diese Reinigungsmethode möchte ich nun mit euch teilen.

Wie man hartnäckige Fett- und Kohlenstoffablagerungen entfernt
Ich habe einen solchen Topf. Wie ihr seht, hat sich eine ordentliche Menge Fett angesammelt, das sich in die Oberfläche eingebrannt hat. Der Deckel ist besonders schmutzig, deshalb habe ich beschlossen, mit ihm anzufangen.

Für die Lösung benötigt man folgende einfache Zutaten:

Backpulver – 200 Gramm
Senfpulver – 50 Gramm
Waschmittel – 50 Gramm
Wasser – 5 Liter
Großer Topf
Ich habe 5 Liter Wasser in einen großen Topf gegeben und ihn auf den Herd gestellt. Während das Wasser erhitzt wurde, habe ich die benötigten Zutaten abgemessen.

Ich habe das Waschmittel grob gerieben. Man kann natürlich auch flüssiges Waschmittel verwenden, aber ich fand normales Waschmittel besser.

Sobald das Wasser heiß und fast kochend war, gab ich alle trockenen Zutaten in den Topf.

Das Wasser schäumte sofort auf und reagierte heftig. Ich rührte die Mischung mit einem Löffel mit langem Stiel um und legte den Deckel des Topfes hinein.

Tipp: Schalten Sie beim Kochen die Dunstabzugshaube auf die höchste Stufe, sonst riecht die Wohnung schnell nach Waschmittel und die Küche füllt sich mit Dampf.

Dann stellte ich den Topf zurück auf den Herd, brachte das Wasser zum Kochen und ließ den Deckel 20 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln.

Nach dieser Zeit hatte sich das Fett fast vollständig vom Deckel gelöst. Einige Stellen waren jedoch noch vorhanden. Daher ließ ich den Deckel weitere 10 Minuten köcheln.

Hinweis: Die gesamte Köchelzeit sollte 30–35 Minuten nicht überschreiten. Anschließend nahm ich den Deckel mit einer Küchenzange aus der Lösung, spülte ihn unter fließendem heißem Wasser ab und stellte fest, dass Fett- und Kohlenstoffablagerungen spurlos verschwunden waren.

Tipp: Falls noch etwas Fett an den Seiten klebt, können Sie die Oberfläche vorsichtig mit einer Kunststoff- oder Metallbürste abschrubben.

Als Nächstes wollte ich den Topf selbst auskochen, aber leider passte er nicht in meinen Topf (er war tatsächlich 1 cm kleiner im Durchmesser). Na ja, mein Mann holt einen größeren Behälter aus der Garage, und den werde ich dann natürlich auch noch reinigen.

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