Das ist wirklich eine hervorragende und extrem praktische Upcycling-Idee! Kunststofffässer sind von Natur aus wetterfest, langlebig und lassen sich im Gegensatz zu Holz sehr leicht reinigen und desinfizieren – was bei der Bekämpfung von Parasiten wie der Roten Vogelmilbe ein riesiger Vorteil ist.
Hier sind noch ein paar kleine Tipps, wie sich diese Fass-Nistkästen noch funktionaler und komfortabler gestalten lassen:
1. Sicherheitskante an der Front
Damit die Holzspäne, das Stroh und vor allem die Eier nicht herausrollen, sollte beim Zerschneiden an der Vorderseite eine 10–15 cm hohe Barriere (eine Schwelle) stehen gelassen werden.
2. Belüftung nicht vergessen
Kunststoff atmet nicht. Einige kleine Bohrlöcher an der Oberseite oder im hinteren, oberen Bereich sorgen für eine gute Luftzirkulation und verhindern, dass sich Kondenswasser bildet.
3. Abflusslöcher am Boden
Ein paar kleine Löcher im Boden erleichtern das Ausspülen bei der Reinigung und sorgen dafür, dass Flüssigkeiten schnell ablaufen können.
4. Anflugstange anbringen
Wenn vor dem Eingang eine kleine Holzleiste oder ein Ast als Anflugstange montiert wird, können die Hennen leichter hineinklettern und schauen, ob das Nest frei ist.
5. Einstreu-Tipp
Holzspäne sind super Saughelfer. Eine unterste Schicht aus Hobelspänen kombiniert mit etwas frischer Minze oder Lavendel hält nicht nur das Nest trocken, sondern hält ungezieferfern und duftet angenehm im Stall.
Eine tolle Möglichkeit, Plastikmüll zu vermeiden und den Hühnern ein gemütliches, geschütztes Legenest zu bieten!