1. Kartoffelturm aus Drahtgeflecht
Vorteile:
Günstig & einfach zu bauen
Gute Belüftung & Drainage
Optimale Wachstumskonditionen
Nachteile:
✘ Kann schneller austrocknen
✘ Muss mit Stroh oder Vlies ausgekleidet werden
So geht’s:
Draht zu einem Zylinder formen (ca. 80–100 cm hoch, 50–70 cm Durchmesser)
Innen mit Stroh oder Mulch auskleiden
Schichtweise Erde und Kartoffeln einfüllen
2. Kartoffelturm aus Pflanzsäcken oder Säcken
Vorteile:
Sehr platzsparend
Einfach umsetzbar
Wiederverwendbar
Nachteile:
✘ Weniger Ertrag als andere Türme
✘ Geringere Luftzirkulation
So geht’s:
Kartoffeln in große Pflanzsäcke (z. B. Jutesäcke) setzen
Erde nachfüllen, wenn die Triebe wachsen
Seitliche Öffnungen für zusätzliche Ernte möglich
3. Kartoffelturm aus Holz (Hochbeet-Variante)
Vorteile:
Langlebig & stabil
Optisch ansprechend
Gute Wärmespeicherung für schnelleren Wuchs
Nachteile:
✘ Mehr Aufwand beim Bau
✘ Höhere Kosten für Materialien
So geht’s:
Holzbretter oder Paletten in viereckiger oder runder Form aufeinander stapeln
Schichtweise Erde und Kartoffeln einfüllen
Nach und nach weiter auffüllen
4. Kartoffelturm aus Plastiktonnen oder Regentonnen
Vorteile:
Wetterfest & langlebig
Seitenklappen für bequeme Ernte möglich
Gute Feuchtigkeitsregulierung
Nachteile:
✘ Teurer als andere Varianten
✘ Weniger nachhaltig (Plastik)
So geht’s:
Tonne mit Löchern für Drainage versehen
Kartoffeln schichtweise einsetzen
Erde nachfüllen, sobald die Triebe wachsen
Fazit: Welche Variante ist die beste?
Für Anfänger: Pflanzsäcke – einfach & günstig
Für höchsten Ertrag: Drahtgeflecht oder Holz-Turm
Für dauerhafte Nutzung: Holz oder Plastiktonne