Wer hätte das gedacht?: Warum es in Chruschtschow-Wohnungen Fenster im Badezimmer gab

Viele, die in alten Sowjetwohnungen leben oder diese besucht haben, haben sich wahrscheinlich schon gefragt, warum es in solchen Gebäuden ein Fenster zwischen Bad und Küche gab.

Wir erklären es in diesem Artikel. Es gab einen Grund für das Fenster zwischen Küche und Bad in sowjetischen Wohnungen.

Tatsächlich lagen Küche und Bad in Chruschtschow-Wohnungen immer nebeneinander, da dies einen gemeinsamen Abfluss für Wasser und Abwasser ermöglichte und somit Energie sparte.

Die Antwort auf die Frage, warum es in sowjetischen Wohnungen ein Fenster im Badezimmer gab, ist recht logisch: Auch hier ging es ums Energiesparen.

Licht vom Küchenfenster fiel in Toilette oder Bad, sodass man keine Glühbirne einschalten musste.

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Außerdem konnte ein solches Fenster bei Stromausfällen für Beleuchtung sorgen.

Es gibt noch einen weiteren, weniger offensichtlichen Grund für das Fenster zwischen Bad und Küche.

Das Badezimmerfenster in sowjetischen Wohnungen diente als Notausstieg.

Diese Öffnung ermöglichte es der entstehenden Gaswelle bei einer Gasexplosion, zu entweichen und so die Stabilität der tragenden Wände zu gewährleisten.

Bemerkenswert ist, dass das Fenster zwischen Küche und Bad in den Wohnungen aus der Stalinzeit genau denselben Zweck erfüllte, da diese Wohnungen in derselben Ära wie die berüchtigten Chruschtschow-Gebäude errichtet wurden.

Warum gab es ein Fenster zwischen Bad und Toilette? Eine einfache Erklärung: Der Grund für ein Fenster im Badezimmer ist ebenfalls recht einfach und praktisch. Es half, Feuchtigkeit und den dadurch entstehenden Schimmelpilz abzuführen.

Wenn sich im Badezimmer Dampf sammelte und die Luft extrem feucht wurde, konnte das innere Fenster zur schnellen und effektiven Belüftung geöffnet werden.

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